Januar 2012 Gerold Noack und Lutz Pannach gewinnen das Neujahrsturnier um den Pokal der Sparkasse Spree-Neiße... 

 

Spät aber erfolgreich gestalteten die Radballer ihr traditionelles Neujahrsturnier um den „Pokal der Sparkasse Spree-Neiße“. Der Deutschlandpokal und erstmals ein Punktspielturnier der 1. Bundesliga in Cottbus mit Cottbuser Beteiligung hatten das Neujahrsturnier auf Platz drei im Sportkalender der Radballer im Monat Januar verdrängt. 11 Mannschaften aus Sachsen und Brandenburg nahmen in den Leistungsklassen der Elite und der Landesliga am bereits 15. Turnier teil. In der Eliteklasse Oberliga dominierten die Berliner wie zuletzt vor 8 Jahren mit 5 Siegen in 5 Spielen und errangen den Pokal vor Großkoschen. Die Cottbuser Gastgeber belegten Platz 3 mit Mario Bossan und Carsten Dobs, wobei die letzten beiden Spiele der U17 Nachwuchsspieler Sebastian Grabia für Mario Bossan bestritt. Die weiteren Platzierten Ludwigsfelde, Luckenwalde und Freiberg konnten alle mindestens ein Spiel gewinnen. Im Turnier der Landesligaklasse wurde nicht ganz so schnell gespielt, dafür ging es wesentlich spannender zu. Fünf der 10 Spiele endeten Unentschieden, drei weitere mit nur einem Tor Differenz. Es begann mit dem 4:4 des Vorjahressiegers Finsterwalde gegen Großenhain. Anschließend gelang den jungen Cottbusern Aaron Schulrath und Alexander Koch (Cottbus 2) eine furiose Aufholjagd gegen die „Altmeister“ Lutz Pannach und Gerold Noack (Cottbus 3). Nach einem 0:4-Rückstand kamen Schulrath/Koch noch unerwartet zum 5:5-Endstand heran. Im dritten Spiel schaffte Spremberg gegen Großenhain auch nicht mehr als ein 3:3. Schulrath/Koch mussten sich mit 1:2 und 2:3 Toren gegen Finsterwalde und Spremberg zweimal knapp geschlagen geben. Erst gegen Großenhain gelangen ihnen Doppelpässe, Eckbälle, schnelle Konter und Torschüsse zum höchsten Tagessieg von 6:0 Toren. Mit dem undankbaren 4. Platz verpassten Schulrath/Koch den 3.Platz. Pannach/Noack machten im Spiel gegen Spremberg fast alles richtig, verteidigten viel, griffen sparsam an und schafften mit einem einzigen 4-Meter-Strafstoß einen im Radball ungewöhnliche niedrigen 1:0-Sieg. Pannach/Noack bezwangen Großenhain sicher mit 5:2 Toren. Das vierte und letzte Spiel der Cottbuser Pannach/Noack gegen Finsterwalde wurde ein echtes Turnierendspiel. Finsterwalde musste für die Pokalverteidigung gewinnen, Cottbus reichte ein Unentschieden zum Turniersieg. Lutz Pannach und Gerold Noack gingen schnell 1:0 in Führung, Finsterwalde blieb dran und führte zu Beginn der zweiten Halbzeit sogar 4:3. Mit zwei schnellen Kontern drehten die Cottbuser das Spiel zum 5:4 zu ihren Gunsten. Im Defensivspiel der letzten Minute ergab ein Fehlpass noch das 5:5. Aber, nach dem guten zweiten Platz im Vorjahr gelang Pannach/Noack mit dem letzten Unentschieden der Turniersieg um den „Pokal der Sparkasse Spree-Neiße“.