Jan Pannach und Mario Bossan gewinnen in Cottbus die Vorrunde zum Deutschlandpokal und sind somit für das Viertelfinale am 08.01.2011 qualifiziert...
Mario Bossan und Jan Pannach holen im Dezember 2010 in eigener Halle überraschend den Turniersieg in der ersten Runde des Deutschlandpokals der Radballer. Bossan/Pannach erreichen damit bereits zum vierten Mal in Ihrer Laufbahn das Viertelfinale zum Deutschlandpokal. Sie zählen damit bereits wieder deutschlandweit zu den besten 28 Radball-Duos. Startberechtigt in Cottbus waren alle Teams der 2. Bundesliga aus Berlin/ Brandenburg – Großkoschen 1 und 2, Berlin, Cottbus und der beste Oberligist des Landespokals Luckenwalde. Berlin hatte aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen. Offiziell gehen damit alle vier Spiele mit 0:5 Toren in die Wertung. Damit stand fest, zwei Teams kommen ins Viertelfinale, zwei scheiden aus. Für Cottbus sollten zwei Siege her. Die zwei Großkoschenern Mannschaften mussten im ersten Spiel gegeneinander antreten und es war allen klar, taktieren wird heute nichts bringen. Das clubinterne Match war schnell, torreich und spannend bis zum 7:6 Endstand für Großkoschen 2. Das Cottbuser Auftaktspiel gegen Luckenwalde begann sehr nervös mit einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ehe Bossan/Pannach in der zweiten Hälfte alles klar stellten und 7:3 gegen den Oberligisten gewannen. Schon das zweite Cottbuser Spiel gegen Großkoschen 3 sollte die Entscheidung für das Weiterkommen im Pokal bringen. Mit dem höchsten Tagessieg 9:1 lösten Bossan/Pannach die Aufgabe bravourös. Ebenso sicher kam Großkoschen 2 mit einem 7:2 über Luckenwalde im Pokal weiter. Damit war das letzte Spiel Cottbus gegen Großkoschen 2 nur noch ein Prestigeduell um den Tagessieg. Bossan/Pannach starteten furios und fegten den Führenden der 2. Bundesliga in der ersten Halbzeit mit 5:1 Toren förmlich vom Parkett. Schnelle Ballstafetten, präzise scharfe Schüsse, gradlinige Konter, alles gelang. Aber Bossan/Pannach gingen die zweite Halbzeit zu lässig an. Die eigentlichen Favoriten aus Großkoschen wollten sich auf keinen Fall unter Wert schlagen lassen und so kam es, dass Pfostenschüsse der Cottbuser in Kontertore der Großkoschner bis zum 5:4 Anschlußtreffer umgemünzt wurden. Erst ein unhaltbar gewaltiger 4-Meter-Strafstoß von Jan ins obere Eck zum sechsten Cottbuser Tor brachte die Vorentscheidung. Nach dem erneuten Anschlusstreffer zum 6:5 kurz vor dem Abpfiff zitterten die Fans nur noch ein paar Sekunden. Der Trainer war am Ende zufrieden mit seinen Männern: „Die Radballhochburg Großkoschen zu bezwingen ist immer eine Herausforderung. Wir schafften es heute gleich zweimal. Das Viertelfinale wird ungleich schwerer. Dort brauchen wir zur guten Tagesform etwas Glück.“ Verteidiger Mario Bossan meinte: „Der Tagessieg war wichtig. Wir bekommen die etwas leichteren Gegner in der nächsten Runde.“ Genau wie im Vorjahr sind Großkoschen und Cottbus in der nächsten Runde. Am 8.Januar werden Mario und Jan zum vierten Mal in den letzen 7 Jahren im Viertelfinale zum Deutschlandpokal spielen. Der Spielort ist wiederum Cottbus.
  

Tabelle

Sp.

s

u

n

Pkt.

Tore

Diff.

1

LRV Cottbus

4

4

0

0

12

27

:

9

18

2

RSV Großkoschen 2

4

3

0

1

9

24

:

14

10

3

SG Luckenwalde

4

2

0

2

6

14

:

15

-1

4

RSV Großkoschen 3

4

1

0

3

3

13

:

20

-7

5

RVG Nord Berlin 2

4

0

0

4

0

0

:

20

-20