Arbeitseinsatz und Angeltour im Juni 2010
 
Der Trainer schaffte es nicht, vielleicht war das schlechte Wetter im Mai dran schuld, oder die vielen Radballwettkämpfe und das Training mit den Kid´s, eine Grube für den neuen Pool auszubuddeln. Dabei kam ihm die Idee, mal seine Radballjungs um Hilfe zu bitten. Als Prämie lobte er anschließend eine Angeltour auf dem Spremberger Stausee aus. Aaron, Simon, Sebastian und Paul erklärten sich bereit, den Trainer zu unterstützen. Nach 2 Stunden buddeln und einer Mittagspause mit Bockwurst und Kartoffelsalat, ging es dann schließlich für 3 Stunden auf den Stausee zum Angeln.
 
Aaron, Simon, Sebastian und Paul beim Ausheben der Poolgrube...
 
Das wohl verdiente Mittagessen mit Bockwurst und Kartoffelsalat...
 
Nun begannen die ersten Angelversuche. Geangelt wurde mit einer Spinnrute. Dass heißt, der Blinker, Spinner oder Gummifisch musste so weit wie möglich raus geworfen und wieder eingeholt werden, um einen Raubfisch anzulocken und zum Anbeißen zu bewegen. Die ersten Würfe der vier Petriejünger waren zwar nicht weit, aber dafür sehr hoch. Nach ca. einer Stunde hatten Paul, Simon, Aaron und Sebastian den Dreh raus und es kam zu akzeptablen Weitwürfen...
 
Simon beim Aussuchen des besten Köders....
 
Sebastian stutzt. Beißt da einer? Leider nein, wieder nichts...
 
Auch ein paar Tropfen Regen konnten der guten Laune der Neu-Angler nichts anhaben...
 
Leider ging an diesem Angeltag kein Fisch an den Haken, aber es hat allen Spaß gemacht. Die Jungs haben was dazu gelernt und der Trainer kann seinen neuen Pool aufstellen, um sich von den künftigen anstrengenden Trainingstagen zu erholen. Vielleicht braucht der Coach ja irgendwann wieder mal jemanden und womöglich beißen dann auch die Fische....
 
 

Sommer(trainings)lager 2009

der Kunstradfahrer und Radballer

Am Freitag, dem 18.09.09, haben wir, die Kinder und Jugendlichen des Lausitzer Radsportvereins Radball & Kunstradfahren Cottbus, uns auf den Weg zu unserem alljährlichen Sommerlager gemacht. Dieses Mal ging es nach Schönhöhe, am Großsee. 16:30 Uhr sind wir mit 14 Kindern und 2 Trainern losgefahren. Nach 1½ Stunden Radtour haben wir uns eine kleine Pause an der Holländermühle gegönnt. Es gab frischen Kuchen, der sehr lecker war. Unser Kaffeekränzchen wurde von Hornbläsern untermalt, die dort ihr wöchentliches Training durchführten. Dann ging die Tour weiter. Vorbei am Jugendzentrum in Preilack, vor dem einige Jugendliche standen und unsere Truppe mit neugierigen Blicken verfolgten. Warum, sollten wir später noch erfahren. Unser Weg führte uns in einen, so wie es schien, endlos langen Wald. Die treibsandartigen Wege war dabei das kleinste Übel. Als es schon langsam dämmerte, war noch immer kein Ende in Sicht. Selbst eine Karte half uns nicht viel weiter. Langsam wurde es frisch und ungemütlich im Wald, wobei die ‚beruhigenden‘ Geräusche des Waldes auch nicht wirklich beruhigten. Jetzt war uns auch klar geworden, warum wir Marschverpflegung mitbringen sollten. Es war schon kurz vor 22 Uhr, als ein Objekt in Sicht kam. Glücklicherweise war es besetzt. Ein Mann beschrieb uns den weiteren Weg. Voll neuer Hoffnungen und mit der Aussicht auf ein warmes Bett fuhren wir gleich viel schneller. Doch diese Hoffnung währte nicht lange. Der Wald wollte einfach kein Ende nehmen, obwohl wir schon längst auf eine Straße hätten kommen müssen! 10 weitere Minuten später kam endlich die lang ersehnte Straße in Sicht. Doch was für ein Déjà vu, wir kamen wieder an dem, weiter oben bereits erwähntem, Jugendzentrum heraus. Die Jugendlichen ließen sich nicht lange bitten. Bockwürste und Gebäck wurden von ihnen bereitgestellt, wofür wir uns recht herzlich bedanken möchten. Also: Vielen Dank der Jugendclub-Mannschaft in Preilack und allen die den Abend dabei waren!Übrigens erzählten sie uns auch, dass sie schon verwundert waren, uns in den Wald verschwinden zu sehen. Einen Weg, den die Einheimischen nicht einmal nutzen. Nachdem wir jetzt etwas zwischen die Zähne bekommen hatten, wurden wir dann von Almas Mama, Försterin, und dem Mann von Mona per Transporter in unsere Herberge, einem Objekt des Gubener Bildungsvereins, gebracht. Mittlerweile war es schon kurz nach 23 Uhr. Wir waren alle glücklich, als wir uns dann endlich in die warmen Räume, und unsere Betten, begeben konnten. Die Frage nach Abendbrot hatten alle dankend abgelehnt. Meistens beginnt eine Nachtwanderung ja immer mit einem „überraschenden“ Wecken im Lager. Diesmal war es völlig anders.

Am nächsten Morgen haben wir, da schönes Wetter war, draußen gefrühstückt. Während die Mädchen drinnen abgewaschen haben, vergnügten die Jungs sich draußen. Als gerechten Ausgleich mussten die Jungs Holz für das am Abend bevorstehende Lagerfeuer holen und die Mädels durften sich amüsieren. Danach konnte man sich entscheiden, ob man am Großsee baden gehen wollte, oder lieber beim Mittagessen zubereiten, Makkaroni, helfen wollte. Nach dem Mittagessen kam noch einmal Almas Mama. Sie hat uns viel wissenswertes über den Wald mit seinen Bäumen und Früchten, bzw. Samen erzählt. Im Anschluss brachte sie uns mehrere lustige Spiele bei, die perfekt für den Wald geeignet sind. Als wir ein kleines Päuschen hinter uns hatten, kamen zwei Frauen vom Katastrophenschutz. Sie zeigten uns wie wir in Notlagen zu reagieren hatten. Unter anderem war die neue stabile Seitenlage darunter. Am Nachmittag versuchten die meisten von uns sich im Tischtennis (chinesisch) auszustechen. Am Abend wurde gegrillt. Danach verbrachten wir mehr oder weniger eine Nacht am Lagerfeuer. Alle hatten einen Heidenspaß. Am Sonntag war in erster Linie Koffer packen und sauber machen angesagt. Bis dahin ahnte noch keiner, welche Überraschung uns später erwartete. Um 10:30 radelten wir dann wieder in Richtung Cottbus. Zwischendurch legten wir eine kleine Pause an einer Eisdiele in Peitz ein. Eine Stunde später wurde unser Tag noch mehr versüßt. Vor uns ragte das Schild: ‚Erlebnispark Teichland‘ auf. Neben dem ‚Spielplatz‘ und dem Essen genossen wir die Rodelbahn in vollen Zügen. Dies war ein guter Abschluss des Tages. Nach einer weiteren lustigen Radstrecke kamen wir 15:30 wieder an unserem Treff, der Städtischen Turnhalle in Cottbus an. Alles in allem war es ein sehr schönes Sommer(trainings)lager. Vielen Dank an alle Organisatoren.

Einen herzlichen Dank auch an Marie für diesen Artikel.