Am 10.09.1946 gründeten fünf Sportfreunde die Sektion Radsport in der Gaststätte "Lucke" in Sandow. In der damaligen SG Cottbus Ost, später der BSG Fortschritt Cottbus konnten in den 50-iger bzw. 60-iger Jahren auf mehrere Erfolge im Straßen- und Bahnrennsport verwiesen werden. Auf der heimischen Bahn und den Straßen des damaligen Bezirkes Cottbus wurden von uns Veranstaltungen mit nationaler und internationaler Beteiligung durchgeführt. Ältere, ehemals aktive Rennfahrer leisteten eine gute Jugendarbeit, so daß wir auf vielen Deutschen Meisterschaften mit Erfolg vertreten waren. Durch die aktive Mitarbeit einstmals aktiver  und weit über den Bezirk hinaus bekannter Ritter der Landstraße, wie zB. Sportfreund Döring, wurden bereits  in den Jahren 1947 und 1948 die ersten Aschenbahnrennen auf dem Fichtesportplatz und dem jetzigen "Stadion der Freundschaft" erfolgreich durchgeführt. Nach Fertigstellung des Zementovals im Max-Reimann-Stadion waren es die Sportfreunde Willi Vater und Hans Lucke, die ab 1952 die repräsentativen Osterrennen organisierten und mit großem Erfolg durchführten. Durch die vom Kreisvorstand und dem Bezirksfachausschuß Radsport beschlossene Bildung der "Zentralen Radsportgemeinschaft" in der Bezirkstadt und dem damit verbundenem Ausscheiden der aktiven Straßen- und Bahnfahrer richtete die Sektionsleitung unter Sportfreund Willi Vater ihr Hauptaugenmerk nun auf den Hallenradsport. Unter der Leitung der Sportfreunde Ingeborg und Heinrich Willschrei haben sich vor allen Dingen Kinder und Jugendliche dem Radball, Kunstradfahren und dem Radpolo verschrieben. Die Sportfreundinnen Hoffmann und Lieben spielten 1970 fünf Jahre Radpolo in der Oberliga, der damaligen höchsten Spielklasse. Hallenradsport war bis 2002 immer eine eigenständige Abteilung in anderen großen Sportvereinen. (" SG Cottbus Ost“, „Fortschritt Cottbus“, „BSV Cottbus Ost“ und zuletzt beim „RK Endspurt 09“) Seit dem 1.1.2003 findet sich der Hallenradsport in Cottbus erstmals als eigenständiger Verein im Lausitzer Radsportverein Cottbus e.V. (LRV Cottbus) wieder. Ihm gehören derzeit ca. 30 Radballer und Kunstradfahrer/ -innen an.


Am 21.03.1998 veranstalteten wir mit 47 Veteranen, ehemaligen und aktiven Sportlern und Funktionären sowie ihren Partnern eine Feierstunde anläßlich des 50-jährigen Bestehens in der Cottbuser Gaststätte "Lucke".
Folgende Mitglieder und ehemalige Sportfreunde nahmen an der Veranstaltung teil:
Udo Starke, Lutz
Überschuß, Dieter Böhm, Manuela Umlauf, Roland Scheumeister, Wolfgang Engelmann, Wolfgang Held. Karin Willschrei, Sylvia Hille, Marion Mirsch, Bodo Lemke, Jan Riedel, Annett Räthel , Axel Kersten, Silke Kalex, Werner Wollmann, Petra Maa, Christine Reschke, Aline Schuppan, Daniel Niwiadomski, Ines Findeisen, Harry Berndt, Frank Pötschke, Sylvia Benter, Karin Karwatzki, Arnold Grenz, Annelie Hoffmann, Daniel Recknagel, Volker Recknagel, Karl-Heinz Recknagel, Christa Lieben, Ralf Hofmann, Conny Schmutter, Fred Orth, Richard Baudisch, Waltraud Stoll, Frank, Latzke, Dieter Augsten, Willfried Jungheit, Peter Smiel, Lutz Pannach, Gerold Noack, Mona Schuppan, Manuela Trunte, Angela Krohn, Ines Heppchen, René Schimmrick

Eröffnung durch den 1.Vorsitzenden Lutz Pannach und Grußworte des Vizepräsidenten des BRV Werner Schrobitz

 

Grußworte von Arnold Grenz

 

Arnold Grenz, Reinhard Baudisch, Werner Wollmann, Fred Orth, Conny Schmutter

 

Ehemalige mit ihren Frauen