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"Cottbuser Radball-"Bambinis" in Meisterlaune“
 
Der Lausitzer Radsportverein hatte in diesem Jahr gleich drei Mannschaften im Punktspielbetrieb der allerjüngsten Radballer am Start. Alle drei schafften auf Anhieb die Qualifikation zur Landesmeisterschaft und holten dabei in eigener Halle gleich den Titel und die Bronzemedaille. Das dritte Duo komplettierte den bisher in der Vereinsgeschichte einmaligen Erfolg in dieser Altersklasse mit dem vierten Rang. Die Freude um den Nachwuchs begann bereits damit, dass es Trainer Lutz Pannach und Nachwuchsbetreuer André Koch durch ihre motivierende, wöchentlich zweimalige Trainingsarbeit schaften, nicht nur ein oder zwei Duos für die Punktspielturniere vorzubereiten, sondern erstmals 6 Kinder (drei Mannschaften) das Können hatten, vereinsintern nominiert zu werden. Nach vier Monaten und vier Turnierrunden stand fest, alle drei Mannschaften spielten sich unter die besten Sechs und qualifizierten sich zur Landesmeisterschaft Berlin/Brandenburg. Sie verblüfften die durch Anzahl der Mannschaften und das Können ihrer Jüngsten verwöhnten Traditionsvereine aus Großkoschen, Ludwigsfelde und Brandenburg. Als Cottbus 1 gingen Laurenz Schlensog und Norbert Mickein sogar als punktbeste Überraschungsfavoriten in das Meisterschaftsfinale. Cottbus 2 mit Johann Wetzk und Charlie Reeck ging ebenfalls mit Medaillenhoffnungen ins Finale. Selbst Hannes Fabig und Nils Vincent Blaschke (Cottbus 3) waren bei der Meisterschaft nicht als chancenlos einzuschätzen. Beim Finalturnier in Cottbus trug die Aufgeregtheit der Jüngsten, der Ehrgeiz der Trainer und Eltern den Rest zur Spannung bei. Während es in den Punktspielrunden noch zweistellige 12:0 Tore-Siege gab, gingen alle 15 Spiele der sechs Finalisten im Modus "Jeder gegen Jeden" knapp aus. Für die höchsten Tagessiege sorgten Cottbus 1 mit 5:0 Toren gegen Brandenburg und Großkoschen mit 6:1 gegen Cottbus 3. Diese beiden erfolgreisten Teams des Jahres wollten den Titel. Aber Großkoschen verlor in einem dramatischen Spiel überraschend 0:1 gegen Johann Wetzk und Charlie Reeck (Cottbus 2). Damit stand vor dem Finalspiel Cottbus 1 gegen Großkoschen fest, Laurenz Schlensog und Norbert Mickein werden auch bei einer knappen Niederlage Meister. Das entscheidende letzte Spiel war nicht mehr entscheidend. Großkoschen gewann es mit 1:0 gegen die Meister Laurenz Schlensog und Norbert Mickein (Cottbus 1). Johann Wetzk und Charlie Reeck (Cottbus 2) errangen den Bronzeplatz vor Cottbus 3. Abgeschlagen belegten die Jungs aus Luckau und Brandenburg die Plätze 5 und 6. Betreuer André Koch fasste zusammen: "Heimvorteil genutzt, alles richtig gemacht - wir sind stolz, gleich sechs Jungs zu trainieren, die spätestens bei den U13 vielleicht bundesweit mitspielen könnten."


sonstige Wettkämpfe

Vincent Noack und Mathias Lucas gewinnen das Neujahrsturnier 2017

Vincent Noack und Mathias Lucas vom Lausitzer Radsportverein Cottbus gewinnen den "Pokal der Sparkasse Spree-Neiße" beim 20. Neujahrsturnier der Cottbuser Radballer. Dieses "kleine" Jubiläum wurde mit zwei parallel ausgetragenen Turnieren auf den zwei Spielflächen der Städtischen Sporthalle in der Jahnstraße/Ecke Zimmerstraße begangen. Rechtzeitig vor dem Turnier stellte die Stadt die neu gestalteten Jahnstraße als Zugang zur Sporthalle fertig. Mannschaften aus Großenhain, Neustadt, Freiberg und Spremberg folgten der Einladung nach Cottbus. Der Lausitzer Radsportverein (LRV Cottbus) trat mit allen fünf Mannschaften an, die in diesem Jahr im Punktspielbetrieb dabei sein werden. Das Hauptturnier auf Spielfläche 1 bestritten die Mannschaften in der Leistungsklasse bis zur Oberliga. Auf der Spielfläche 2 traten Mannschaften bis zur Landesliga an. Dazu muss man wissen, dass die vier angereisten sächsischen Mannschaften in vier verschiedenen Punktspielligen zu Hause sind. Sachsen verfügt gegenüber Brandenburg über eine fast fünffach höhere "Radballdichte" und organisiert den Punktspielbetrieb in den sieben Leistungsligen Oberliga, Verbandsliga, Landesliga, Landesklasse, Bezirksligen, Bezirksklassen und teilweise noch in Kreisligen. Berlin/Brandenburg kommt dagegen mit drei Ligen aus. Trotz des schwierigen Leistungsvergleichs allein durch die Ligazugehörigkeit in beiden Ländern wurde das Cottbuser Neujahrsturnier wieder ein voller Erfolg mit spannenden Spielen, ausgeglichenen Leistungen und für alle teilnehmenden Mannschaften ein tolles Erlebnis. Alle Teams bis zu den Verlierern punkteten und umgekehrt mussten die Sieger Federn lassen und verloren mindestens ein Spiel im Laufe des Turniertages. Die fünf Duos auf der ersten Spielfläche spielten zunächst die Vorrunde im Modus "Jeder gegen Jeden" Danach spielte der Drittplatzierte gegen den Vierten um den "Treppchenplatz" und der Erste gegen den Zweiten bestritt das Finale um den großen Pokal. Die Cottbuser Verbandsligisten Alexander Koch und Aaron Schulrath hatten es gegen die anderen Oberligateams am schwersten, schlugen sich dennoch achtbar mit einem 3:3-Unentschieden gegen das erste Cottbuser Team und einem knappen 3:5 gegen Großenhain. Auch die anderen 8 Spiele in der Gruppe heißen "Cottbus gegen Sachsen". Mit dem allerletzten, schnellsten, spannendsten und torreichsten Spiel der Vorrunde - Cottbus 2 mit Vincent Noack und Mathias Lucas gegen Freiberg - hätte die Tabelle in alle Richtungen gekippt werden können. Das von den wenigen Zuschauern umjubelte 8:5 für Noack/Lucas führte zu dem rein Cottbuser Finale. Im kleinen Finale bezwangen die Freiberger Großenhain mit 7:4 Toren. Das Finale mit Mario Bossan und Sebastian Grabia gegen Vincent Noack und Mathias Lucas lieferte die von den Fans erhoffte Dramatik. Es kam zur Revanche des knappen 3:2 für Cottbus 1 aus der Vorrunde. Rasante Attacken, schnelle Doppelpässe, scharfe platzierte Schüsse auf beiden Seiten verhalfen am Ende Cottbus 2 (Noack/Lucas) zur erfolgreichen Revanche, zum knappsten Sieg mit 4:3 Toren. Im Turnier der Landesligamannschaften "Sachsen gegen Brandenburg" gewann der Vorjahressieger Neustadt erst in einem rein sächsischen Entscheidungsspiel - dort aber sicher - mit 4:0 Toren gegen Großenhain. Die jüngste Männermannschaft der Cottbuser mit Lino Stellmacher und Michel Schwartz kam auf Platz 3. Die Cottbuser "Urgesteine" der Cottbuser Radballturniere Lutz Pannach und Gerold Noack kamen auf Platz 4 ins Ziel. Bemerkenswert bleibt die so noch nie dagewesene Ausgeglichenheit. Nach den insgesamt 10 Spielen hatte der Sieger statt möglicher 12 Punkte nur 7 Punkte eingespielt und Spremberg als Verlierer noch 4 Punkte erreicht. Anders ausgedrückt - der Erste hatte zwei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage, der Letzte einen Sieg, ein Unentschieden, zwei Niederlagen. Jeder hätte das Turnier gewinnen können.